Die Naturarena Bergisches Land ist ein Paradies für Wanderer. Auf über 4.000 Kilometern gekennzeichneten Wanderwegen lässt sich die Region per pedes erkunden und entdecken.     
Eifgenbachtour – Wanderung durch ein urwüchsiges Tal 
 
Startpunkt der "Eifgenbachtour" ist das Stadion in Wermelskirchen. Wermelskirchen ist eine bergische Stadt wie aus dem Bilderbuch. In der wunderschönen alten Innenstadt, die nach einem großen Brand im Jahre 1758 wieder aufgebaut wurde, bestimmen Schiefer- und Fachwerkarchitektur das Bild. Rund um die Stadt finden sich große zusammenhängende Waldgebiete, die für eine gute Wasserqualität in der großen Dhünntalsperre sorgen. Die Tour führt den Wanderer auf einer Länge von 15,6 km durch das verwunschene und urwüchsige Eifgental in Richtung Altenberger Dom. Ab dem Ausgangspunkt am Stadion folgen Sie der Wegmarkierung ◊8 und überqueren dabei die L 157 in eine wilde Auenlandschaft, wo verschiedene Sauergräser, seltene Kräuter und Stauden ein Rückzugsgebiet bilden Eine ersten Einkehrmöglichkeit ist D´das Kartoffelhaus Neuemühle, welches früher als Getreide- und Ölmühle sowie als Bäckerei genutzt wurde. Die Mühle ist heute ein Restaurantbetrieb, in dem hausgemachte Kartoffelvariationen angeboten werden. 
 
 
Ab hier folgen Sie nicht nur der ◊8 sondern auch dem Jakobspilgerweg. Diesen Weg nahmen die Pilger aus Westfalen und dem Bergischen Land über die Abtei Altenberg und Köln in Richtung Santiago de Compostela in Nordspanien. Seit dem 10. Jahrhundert einem der drei wichtigsten Pilgerziele der Welt. Weiter gelangen Sie zum Café Restaurant Rausmühle, das über einen schönen Biergarten verfügt. Der Grundstein der Rausmühle wurde vor etwa 500 Jahren gelegt. 
 
 
Vorbei an der Markusmühle mit Forellenzucht und –verkauf gelangt man weiter der ◊8 folgend zur Eifgenburg. Bei dieser handelt es sich um eine Ringwallanlage aus dem 10. Jahrhundert mit eindrucksvoller Felsformation und Resten einer alten Verteidigungsanlage, hoch über einer steilen Sandsteinplatte mit Wellenmustern aus dem devonischen Urmeer. 
 
Im letzten Abschnitt der Wanderung ragt schon bald zwischen den Baumwipfeln der Altenberger Dom majestätisch hervor. Auf den Grundmauern der romanischen ersten Kirche der Zisterzienserabtei Altenberg, begannen die Mönche 1259 mit dem Bau der gotischen Abteikirche. Hier kann man das größte Kirchenfenster (8 x 18 m) nördlich der Alpen und eine Orgel mit rund 7000 Pfeifen bestaunen. Sehenswert sind auch die anderen Gebäude des weitläufigen Klosterkomplexes mit Küchenhof und Domladen. Eine Führung durch den Altenberger Dom können Sie im Voraus buchen unter 02174 3079962.


 
 
Kartenmaterial zu dieser Tour: Wanderkarte im Naturpark Bergisches Land Nr. 1
Öffentlicher Nahverkehr: Linie 260 von Köln Richtung Wermelskirchen, Bergischer WanderBus
Länge: 15,6 km ca. 4 Stunden Wanderzeit
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