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Handwerk hat eine lange Tradition im Bergischen Land. Die alten Techniken und Geschichten rund um das historische Handwerkerleben ziehen die Menschen noch heute in ihren Bann. |
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Nacht der Schmiedefeuer Bergisches Land |
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Rot glühendes Eisen im Feuer und sprühende Funken in der Dunkelheit. Dazu das rhythmische Klingen des Schmiedehammers in der Dämmerung. All das verleiht dem Schmieden bei Nacht einen eigenen, besonderen Reiz. |
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Diese einmalige Atmosphäre können Sie bei der "Nacht der Schmiedefeuer" am Freitag, den 6. August 2010 erleben. Von 19 bis 22 Uhr brennen gleich in drei Museen die Schmiedefeuer: im Bergischen Freilichtmuseum in Lindlar, im Oelchenshammer des LVR-Industriemuseums, Schauplatz Engelskirchen und im Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer in Leverkusen-Schlebusch. |
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Bergisches Freilichtmuseum, Lindlar: Hier können Sie dem Schmied bei seiner schweißtreibenden Handarbeit zusehen. In der original eingerichteten Dorfschmiede wurden früher Huf- und Klaueneisen sowie Pflugscharen, Beschläge und in großen Mengen Nägel hergestellt. Feuer und Eisen gibt es auch auf dem Schmiedevorplatz zu sehen, wo in der Freiluftschmiede Werkzeuge geschärft werden. Am Stand des Fördervereins des Museums können Sie sich mit Imbiss und Getränken stärken.
LVR-Industriemuseum, Oelchenshammer, Engelskirchen: Hier lebt eine fast vergessene Handwerkskunst wieder auf. Unter dem schweren, wasserbetriebenen Hammer wird ein Stahl von ganz besonderer Qualität geschmiedet. Er wurde einst in bergischen Betrieben zu Messern, Sensen und anderen hochwertigen Werkzeugen weiter verarbeitet. Faszinierend ist es, dem Schmied bei seiner schweren Arbeit an Esse und Hammer über die Schulter zu schauen. Darüber hinaus informiert die kleine Präsentation "Heißes Eisen" über das einst in der ganzen Region verbreitete Eisen- und Stahlgewerbe. Im Hof des Oelchenshammers gibt es verschiedene Aktionen für Kinder. Auch für das leibliche Wohl ist während der Veranstaltung gesorgt.
Industriemuseum Freudenthaler Hof, Leverkusen: Hier erleben Sie die hohe Kunst des Freiformschmiedens. Bei den Vorführungen an den historischen Arbeitsplätzen in der ehemaligen Sensenfabrik H. P. Kuhlmann Söhne wird die Herstellung von Sensen und Sicheln gezeigt. Die Reck- und Breithämmer lassen den Boden in der Schmiedehalle erzittern. Zusätzlich finden an weiteren Arbeitsplätzen in der Schmiedehalle und der Poliererei Demonstrationen aus dem Bereich der Kaltarbeiten statt: "Dengeln", "Tupfen", "Schleifen", "Polieren". Bringen Sie Ihre eigenen Sensen oder Sicheln mit und lassen Sie diese gegen eine Spende aufarbeiten.
Eine Bustour (Anmeldung erforderlich!) verbindet an diesem Abend die drei Museen, so dass Sie die Gelegenheit haben, drei Schmiedeschauplätze mit jeweils unterschiedlichen technischen Schwerpunkten kennen zu lernen. Der Start erfolgt am Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer. Zeit: 17.00 - Dauer: bis ca. 22.30 Uhr Preis: 18,- €, erm. 16,- €, inkl. aller Museumseintritte Leitung: Wilhelm Matthies, Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer
Anmeldung zu der Bustour bis zum 01.08.2010 bei: Ankerpunkt Historisches Zentrum Wuppertal Engelsstr. 10 - 18 42283 Wuppertal
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